Nach über einem Jahr hat es endlich geklappt – wir durften einen ausgemusterten Atomschutzbunker besichtigen! Drei Stockwerke Vergangenheit luden ein, erkundet und fotografisch festgehalten zu werden.

Zur Geschichte: Der Bunker wurde in den 50er Jahren für den Zivilschutz konzipiert und sollte vor Gefahren im Kriegsfalle warnen. Ein paar Jahrzehnte später wurde das Aufgabengebiet auf „zivile“ Gefahren erweitert.  Das Gelände liegt absichtlich sehr abgelegen und wirkt von außen – bis auf das massive Tor – sehr unscheinbar. Insbesondere aus der Luft sollte es wie eine zivile Einrichtung aussehen. Auf ingesamt vier Stockwerken hätte die Belegschaft hier bis zu 30 Tage abgeschnitten von der Außenwelt überleben können und drei Meter dicke Wände und Decken sollten selbst Atombomben standhalten (hätten sie nicht, aber zum Glück kam es nie soweit). Interessant ist zudem, dass in anderen, ähnlichen Bunkern der Ernstfall erprobt wurde und es kaum jemand länger als eine Woche dort unten aushielt.

Ende der 90er Jahre wurde die Anlage geschlossen und befindet sich seitdem in Privatbesitz. Die Verwaltungsgebäude werden mittlerweile anderweitig genutzt. Der Bunker selbst wird weiter gepflegt und ab und an finden Events statt.

Es sind so unglaublich viele Bilder entstanden, dass ich die Bilder auf zwei Blogposts aufteile. Heute gibt es den Rundgang durch die drei zugänglichen Stockwerke und für den nächsten Post hebe ich mir ganz besonderes Eye Candy auf. Was, das verrate ich noch nicht! :)

Der Bunkereingang und Geschossebene 1

Geschossebene 2

Geschossebene 3