Heute möchte ich euch ein ganz besonderes Composing von mir vorstellen. Besonders deshalb, da in diesem sehr viel Aufwand steckt und es auch eine großartige Übung war. Bevor ich euch alles im Detail erkläre, zeige ich euch das Bild erst einmal.

Composing At Night

Auf den ersten Blick scheint es nicht so besonders zu sein. Interessant wird es erst, wenn man sich die Stocks ansieht. Folgende Fotos habe ich dafür verwendet:

“Und woher hast du denn die Tür, das Bett, die Kommode etc.?”, werdet ihr euch vermutlich fragen. “Da fehlen doch noch bestimmt jede Menge Stockfotos.” Nein, und genau das ist das “Geheimnis” dieses Bildes. Den Rest habe ich komplett in Photoshop mithilfe der Texturen selbst erstellt. Ein Haufen Arbeit, aber es hat Spaß gemacht und dazu ich habe jede Menge gelernt. Insgesamt sind es über 110 Ebenen, die eine 2,3 GB schwere Datei ergeben. Das war auch das erste Mal, dass ich als .psb speichern musste, weil die Dateigröße für .psd überschritten war! In der Rohfassung und bei “eingeschaltetem Licht” sah das Ganze dann so aus.

Rohfassung

Ich hatte zu dem Zeitpunkt natürlich noch nichts so richtig angepasst, deshalb sieht es ziemlich bescheiden aus. So ist das selbstverständlich nicht geblieben. ;)

Warum ich diesen Weg gegangen bin? Ich fand keine Stocks, die mir gefielen und selbst fotografieren wollte ich auch nicht, da mir die Idee mitten in der Nacht kam und ich partout nicht bis zum nächsten Tag warten wollte. In der Not frisst der Teufel fliegen, wie es so schön heißt. Deshalb habe ich hin- und herexperimentiert, bis schließlich alles so gepasst hat, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Nur bei den Größenverhältnissen bin ich mir bis jetzt unschlüssig. Der Kopf des Jungen sieht etwas groß im Vergleich zum Rest aus, wenn ich ihn aber verkleinere, gefällt es mir auch nicht. Was meint ihr dazu? Und vor allem, was sagt ihr Gesamtbild? Gute Idee, oder sollte ich nächstes Mal doch selbst fotografieren?